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Der Kählenwald
im Herbst mit Manfred Scheel und Heiko Ehlers |
Die Melsdorfer trotzten dem Dauerregen und kamen in Strömen. 11 Erwachsene und 8 Kinder kamen am 19. September 2010 in den Kählenwald. Die Jäger begrüßten uns, verstärkt durch das Ehepaar Knosher, erneut mit einem Waldhornblasen, dann mussten die Gummistiefel ihre Bewährungsprobe bestehen. Die Kleinen waren auf den Wegen mit den Monsterpfützen in ihrem Element, bestaunten einen kleinen Frosch und rochen an Douglasienzweigen. Die Großen erfuhren, wann sich ein Seitentrieb zum Haupttrieb aufschwingt, wie der Hallimasch auch große Bäume in die Knie zwingt und welche Vor- und Nachteile es bei den verschiedenen Bewirtschaftungsformen gibt.
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| Anblasen | Quietschfidele Frösche | Hallimasch am Werk |
Welchen Schaden Wildschweine bei den Landwirten anrichten, konnten wir sowohl im frisch bestellten Rapsfeld als auch im Maisfeld nebenan sehen. "Im Wald stören sie nicht, aber der Kählenwald ist zu klein für sie!", erklärt Manfred Scheel.
Ein besonderes Erlebnis kam für alle überraschend. Als Heiko Ehlers an einem 3 m hohen Baumstumpf die Spechthöhle zeigte, wolltel er uns verdeutlichen, dass der Baum mittlerweile hohl ist und klopfte kräftig auf den Stamm. Da sprang oben plötzlich ein großes braunes Tier heraus und verschwand im Knick. "Oh, das war ein Steinmarder!"
| Gabelbaum | Buchen-Wasserfall | Müll gesammelt |
Unmittelbar nach Ende der geführten Tour hört es auf zu regnen. Aber bei besserem Wetter hätten wir nicht die faszinierenden Wasserspiele auf den glatten Buchestämmen entdeckt. Das Wasser rann wie bei einer modernen Brunnenanlage gleichmäßig und glitzernd gen Boden!
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Besuch im Kählenwald mit Manfred Scheel und Heiko Ehlers |
Bestes Wetter und über 20 Interessierte jeden Alters kamen am 10. Mai 2009 zum weißen Häuschen in den Kählenwald. Die Jäger begrüßten uns mit einem Waldhornblasen, führten uns in das Jagdrecht ein und lüfteten dann gleich das erste Geheimnis: Was befindet sich in dem kleinen weißen Häuschen? Unter anderem brütet dort eine Schleiereule - ihr herausgewürgtes Gewölle war der Beweis.
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| Herren Scheel und Knosher | Einführung | Gewölle der Schleiereule |
Ausnahmsweise kreuz und quer durch den Wald gab es einiges zu entdecken: Waldmeister und Sternmiere, kranke Eschen und ein "Spechtbaum", junge Eichen und die Reste der Quarnbeker Eiche aus dem 17. Jahrhundert. Auch alte und neue Ansitze fanden wir. Am spannendsten aber waren natürlich die Losungen und Schlafplätze der Rehe und der kombinierte Fuchs-/Dachsbau.
| Hinein in den Wald | Glatt wie eine Buche | Baumkunde |
Allen hat der besondere Morgenspaziergang so viel Freude bereitet, dass eine Fortsetzung im Herbst gewünscht wurde. Das wollen wir nächstes Jahr versuchen, dann aber mit Stiefeln optimal ausgerüstet - wie die Kinder schon dieses Mal!
| Gibt es auch Wölfe? | Losung | Klee |
Die Veranstaltung war übrigens kostenlos, da sie von der Akademie für Umwelt und Naturschutz gefördert worden ist. Sie fand im im Rahmen der Aktionswoche "Naturerlebnis heimischer Tier- und Pflanzenwelt" statt.
| Rehplatz | Fuchs-/Dachsbau | Quarnbeker Eiche |
Und zum Schluss noch ein Suchbild: Wer findet den Hund?
