Feng Shui  
 
13 Personen waren gekommen, davon die meisten ohne jede Feng Shui-Erfahrung und mit einer ordentlichen Portion Skepsis.

"Sie können heute Abend Ihren Verstand an der Garderobe abgeben - sie können ihn ja  nachher wieder mitnehmen." Hartmut Kienitz gab Tipps, aber er hatte kein Problem mit zweifelnden Blicken und Nachfragen.

Feng Shui heißt "Wind und Wasser" und ist eine alte chinesische Kunst und Wissenschaft vom Leben in Harmonie mit der Umgebung. "Rund 80 % des Feng Shui sind wissenschaftlich belegbar", so Kienitz. Im Feng Shui geht man davon aus, dass alles in unserer Umgebung uns entweder bei der Verfolgung unserer Lebensziele unterstützt oder behindert. Und so haben folgende Energien einen Einfluss:

bulletFarben
bulletGeräusche
bulletDüfte
bulletZahlen
bulletMaße
bulletMaterialien
bulletFormen
bulletSymbole

Jedem fällt da schon von selbst ein Beispiel ein: Dass ein grünes Schlafzimmer anders wirkt als ein weißes, dass Musik aufputschen oder besänftigen kann und dass man nie 4 Rosen verschenken würde, weiß jeder. "Man kann mit Feng Shui vieles erklären, was man intuitiv fühlt."

Mehr zum Kursleiter unter http://www.hartmutkienitz.com

Am 4. März 2005 gab es auf Wunsch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine weitere Veranstaltung:

Feng Shui Gartendesign

Das Haus sollte von "Schildkröte, Drache, Tiger und Phönix" umgeben sein. Bäume in 3 - 6 m Entfernung vom Haus sind ungünstig. Die Wege sollten geschwungen sein. Positiv ist eine Wasserfläche oder ein Brunnen im Bereich des Hauseingangs, direkt hinterm Haus sollte man das feuchte Element dagegen meiden. Günstig sind Höhenunterschiede und ein ausgewogenes Verhältnis von "harten" und "weichen" Elementen wie Steinen und Pflanzen.

So weit konnten die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gartengestaltung nach Feng Shui nachvollziehen, denn in solch geborgenen, natürlich anmutenden und abwechslungsreichen Garten- und Parkanlagen fühlt sich jeder sichtlich wohl.

Andere Tipps sind mit unserem westlichen Erfahrungshorizont nur schwer zu verstehen. Und so werden wir vermutlich nicht viele Melsdorferinnen und Melsdorfer sehen, die im Garten den Herzpunkt suchen und gestalten, bei der Wahl der Pflanzenform und -farbe die Himmelsrichtung beachten und den Bäumen mitteilen, dass sie in zwei Tagen beschnitten werden sollen.