| Christian Osbar
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Diplom-Erziehungswissenschaftler mit
Weiterbildungen in systemischer Beratung und Transaktionsanalyse
zeitweise Bildungsreferent der DLRG Schleswig-Holstein
systemischer Supervisor und Organisationsberater
Wer mehr wissen will, kann
| auf meinen Internetseiten weiterlesen: www.schulwege.net und www.ideenreich.gmxhome.de | |
| mir mailen: ch.osbar@gmx.de | |
| oder einen meiner Vorträge besuchen. |
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Am 17. und 18. März 2007 ging es um das Thema Schlagfertig und gelassen reagieren. Es wurde geklärt, was eigentlich Schlagfertigkeit ausmacht, welche Formen es gibt und wie man sie trainieren kann. Kleine Filmausschnitte lieferten Anschauungsmaterial. Die Teilnehmerinnen waren aber vor allem an Tipps interessiert, wie sie bei Anfeindungen oder Problemen gelassener reagieren können. Und auch die gab es natürlich.
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Am 15.09.2006 fand der Vortrag

statt. 14 Zuhörerinnen und Zuhörer, fast ausschließlich Eltern, wollten in den zwei Stunden mehr über die Probleme und Lösungsmöglichkeiten für Jungen in der Schule erfahren.
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Hier ein paar Untersuchungsergebnisse:
| In den Gesundheitsuntersuchungen von U 1 - U 9 fallen Jungen (außer bei Hüftgelenksanomalien) immer wesentlich häufiger auf als Mädchen: Sprachprobleme, motorische Probleme, Atemwegserkrankungen usw. | |
| Jungen bis zum Alter von 20 Jahren sterben auch viel häufiger: Durch Unfälle, Verbrennungen, Gewalteinwirkung oder Selbstmord. | |
| In unserer meist vaterlosen Gesellschaft gibt es kaum männliche Vorbilder. Die Väter sind überwiegend außer Haus und die Erzieher und Lehrer meist weiblich. So wird oft die Medienwelt zum Ersatzvater. Die dort konstruierten Männlichkeitsideale sind jedoch für viele unerreichbar und einengend. | |
| Jungen werden häufig gelobt, fühlen sich daher zur Hälfte als "klug" und glauben, nicht lernen zu müssen. | |
| Sie empfinden Mitschüler angriffslustiger als sich selbst. | |
| Viele sind oder werden verunsichert. Sie ziehen sich dann entweder zurück und geben immer weniger von sich preis oder aber sie trumpfen auf und lenken ab. | |
| Durch abwertendes Kommentieren andersartiger Schüler, Lehrer oder des Unterrichtsstoffes grenzen sie sich ab und finden ihre Identität. | |
| Das Fach Deutsch wird als wichtig, aber als wenig interessant angesehen. | |
| Die meisten Jungen haben eine unklare Vorstellung von ihrer Zukunft. |
Was kann man tun, um Jungen zu helfen?
| Jungen nicht alle über einen Kamm scheren, sondern in ihrer Unterschiedlichkeit wahrnehmen. Es gibt auch ruhige, soziale, ängstliche oder empfindsame Jungen. | |
| Die Stärken des Einzelnen registrieren. Den Blick nicht immer auf die Probleme lenken, sondern die guten Eigenschaften ins Bewusstsein rufen. | |
| Männliche Begleiter finden, die ihre Zeit mit Jungen intensiv erleben. | |
| Jungenkonferenzen | |
| Boys Days, an denen Jungen in soziale Berufe hineinschnuppern | |
| Unterrichtsmaterial und -methoden mehr an den Interessen von Jungen ausrichten (Dinosaurier statt Clown ausschneiden, Jungenbücher auswählen) | |
| Arbeitsgemeinschaften für Mädchen bzw. für Jungen anbieten | |
| Angebote für Jungen zu den Themen Soziales Lernen, Persönlichkeit, Liebe, Freundschaft, Sexualität, Körpererfahrung, Berufs- und Lebensplanung | |
| Zeitweise Aufhebung der Koedukation | |
| Bewegung in den Unterricht einbauen | |
| Angebote zur Selbstbehauptung sowie zu kanalisierten Kämpfen (Ringen, Judo...) |
Wer mehr Vorschläge lesen will, wird bei www.neue-wege-fuer-jungs.de fündig.